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ADSORBECO DIE ERSTE WIEDERVERWENDBARE ABDECKUNG AUS AKTIVKOHLE
 
     
 
Darstellung

Die übel riechenden Ausdünstungen der eingelagerten organischen Substanzen kommen von den Gasen, die bei der Zersetzung dieser Substanzen entstehen. Die organischen Bestandteile bilden beim Zersetzen komplexe Gasmoleküle, die die Hauptverantwortlichen für die stinkenden Ausdünstungen sind.
Die Geruchsemissionen von kontrollierten Mülldeponien gehören im Wesentlichen zwei Typen an:

- Emissionen von frischem, gerade erst angelieferten Produkt, die hauptsächlich aus Zerfallsprodukten der ersten Zersetzung der organischen Substanz bestehen (die zum großen Teil bereits in den Mülltonnen erfolgt); zu ihrer Eindämmung bedient man sich der täglichen Abdeckung mit Erde;

- Emissionen von Biogas und seiner kleineren Komponenten; hierbei handelt es sich um besonders penetrante Gerüche, die sich mit dem Fortschreiten des anaeroben Prozesses allmählich verstärken und sich mit den Abdeckungen nicht zurückhalten lassen, da das Biogas auch hohe Drücke erreichen kann.

Die Entwicklung der Feststoff-Mülldeponien nach den neuen Bestimmungen tendiert immer mehr zur Verringerung des Anteils der organischen Substanzen; trotzdem werden auch in Zukunft beträchtliche Mengen von Materialien angeliefert werden, die auf lange Sicht geruchserzeugend sein können.

Die Verwendung mobiler Abdeckungssysteme mit Geruchsadsorption ist eine interessante Lösung für das Problem der täglichen Abdeckung, auch kurzfristig, solange noch beträchtliche Anlieferungen von organischen Substanzen erfolgen.

Die derzeit verbreitetste Methode bei den Feststoff-Mülldeponien besteht darin, dass man die eingelagerten Abfälle regelmäßig (auch täglich) mit einer Schicht Erde und/oder Inertmaterial abdeckt. Damit besteht die Deponie aus abwechselnden Schichten aus Müll (in wechselnder Dicke von etwa 0, 5 bis 2 Metern) und Inertmaterial (in einer Dicke von je 0,1 ÷ 0,3 Metern). Wenn das zulässige Volumen der Anhäufung erreicht ist, wird das Ganze mit einer Materialschicht abgedeckt, die auch für die Verwendung als Fahrweg und/oder Platz geeignet ist.

Die für die tägliche Abdeckung verwendeten Systeme müssen Folgendes gewährleisten:
- Erhaltung des ästhetischen Erscheinungsbildes des Orts;
- Verhinderung des Verwehens der Abfälle durch den Wind;
- Reduzierung der Geruchsemissionen;
- Einschränkung der Zugänglichkeit für Insekten und andere Tiere.

Gegenwärtig bringt das System der Ablagerung einer Inert- oder manchmal auch sehr lehmigen Erdschicht auf dem Müll als tägliche Abdeckung viele Nachteile mit sich, z.B.:

- unvollständige Ausnutzung des Volumens der Deponie wegen des eingelagerten Inertmaterials oder der Erde;

- schwierige Beschaffung von Erde oder Inertmaterial in manchen Zonen, wo sich Mülldeponien befinden;

- hohe Transport- und Arbeitskosten;

- enormer Arbeitsaufwand ohne befriedigendes Ergebnis, besonders in regnerischen Zeiten, wenn das Aufbringen der vollständig mit Wasser vollgesogenen Erde auf den Müll sehr beschwerlich ist; daraus ergibt sich, dass die Mühe der Arbeiter auch bei Benutzung verschiedener Hilfsmittel kein optimales Ergebnis erbringt;

- gefährliche Biogasblasen, die sich zwischen den Schichten bilden können.

Eine zweite Methode besteht darin, den Müll mit einfachen Kunststoffplanen abzudecken, vor allem als Schutz gegen Niederschläge, um eine verstärkte Sickerwasserbildung zu vermeiden.

Eine dritte Methode besteht im Begießen der Oberfläche des Müllhaufens mit speziellen Enzymen, die die Aufgabe haben, die Ausdünstungen einzufangen und umzuwandeln.

Trotz diesen Maßnahmen gelangen immer Ausdünstungen in größerem oder geringerem Umfang in die Atmosphäre, je nach Wetterlage, und zwar wegen der unzureichenden Filterwirkung der Erde oder des aufgebrachten Inertmaterials (im ersten Fall), wegen der nur abdeckenden Wirkung (im zweiten Fall) oder wegen der auf die oberste Schicht beschränkten Enzymwirkung (im dritten Fall).
Bei Aufbereitungs- oder Speicheranlagen für flüssige organische Abfälle besteht die einzige zur Zeit angewandte Methode im Eingraben der Flüssigkeitsbehälter oder in ihrer mechanischen Abdichtung, was unwirtschaftlich ist und häufig ungenügende Ergebnisse bringt.

 

 

 

 
 


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