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Die Verwendung mobiler
Abdeckungssysteme mit Geruchsadsorption ist eine interessante
Lösung für das Problem der täglichen Abdeckung, auch kurzfristig,
solange noch beträchtliche Anlieferungen von organischen
Substanzen erfolgen.
Die derzeit verbreitetste Methode bei den Feststoff-Mülldeponien
besteht darin, dass man die eingelagerten Abfälle regelmäßig (auch
täglich) mit einer Schicht Erde und/oder Inertmaterial abdeckt.
Damit besteht die Deponie aus abwechselnden Schichten aus Müll
(in wechselnder Dicke von etwa 0, 5 bis 2 Metern) und
Inertmaterial (in einer Dicke von je 0,1 ÷ 0,3 Metern). Wenn das
zulässige Volumen der Anhäufung erreicht ist, wird das Ganze mit
einer Materialschicht abgedeckt, die auch für die Verwendung als
Fahrweg und/oder Platz geeignet ist.
Die für die tägliche Abdeckung verwendeten Systeme müssen
Folgendes gewährleisten:
- Erhaltung des ästhetischen Erscheinungsbildes des Orts;
- Verhinderung des Verwehens der Abfälle durch den Wind;
- Reduzierung der Geruchsemissionen;
- Einschränkung der Zugänglichkeit für Insekten und andere Tiere.
Gegenwärtig bringt das System der Ablagerung einer Inert- oder
manchmal auch sehr lehmigen Erdschicht auf dem Müll als tägliche
Abdeckung viele Nachteile mit sich, z.B.:
- unvollständige Ausnutzung des Volumens der Deponie wegen des
eingelagerten Inertmaterials oder der Erde;
- schwierige Beschaffung von Erde oder Inertmaterial in manchen
Zonen, wo sich Mülldeponien befinden;
- hohe Transport- und Arbeitskosten;
- enormer Arbeitsaufwand ohne befriedigendes Ergebnis, besonders
in regnerischen Zeiten, wenn das Aufbringen der vollständig mit
Wasser vollgesogenen Erde auf den Müll sehr beschwerlich ist;
daraus ergibt sich, dass die Mühe der Arbeiter auch bei
Benutzung verschiedener Hilfsmittel kein optimales Ergebnis
erbringt;
- gefährliche Biogasblasen, die sich zwischen den Schichten
bilden können.
Eine zweite Methode besteht darin, den Müll mit einfachen
Kunststoffplanen abzudecken, vor allem als Schutz gegen
Niederschläge, um eine verstärkte Sickerwasserbildung zu
vermeiden.
Eine dritte Methode besteht im Begießen der Oberfläche des
Müllhaufens mit speziellen Enzymen, die die Aufgabe haben, die
Ausdünstungen einzufangen und umzuwandeln.
Trotz diesen Maßnahmen gelangen immer Ausdünstungen in größerem
oder geringerem Umfang in die Atmosphäre, je nach Wetterlage,
und zwar wegen der unzureichenden Filterwirkung der Erde oder
des aufgebrachten Inertmaterials (im ersten Fall), wegen der nur
abdeckenden Wirkung (im zweiten Fall) oder wegen der auf die
oberste Schicht beschränkten Enzymwirkung (im dritten Fall).
Bei Aufbereitungs- oder Speicheranlagen für flüssige organische
Abfälle besteht die einzige zur Zeit angewandte Methode im
Eingraben der Flüssigkeitsbehälter oder in ihrer mechanischen
Abdichtung, was unwirtschaftlich ist und häufig ungenügende
Ergebnisse bringt. |



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